Barbarossalauf

SC Güttersbach - Noth und Reeg ganz vorne

Bettina Noth und Alexandra Reeg vom SC Güttersbach gewinnen beim 12. Babarossalauf in Erlenbach am Main jeweils ihre Altersklasse über die Strecke von 10 km. Auf dem anspruchsvollen Rundkurs durch Erlenbach, der 4-mal zu durchlaufen war, hieß es, sich das Rennen perfekt einzuteilen, zumal die hohen Temperaturen von 28°C auch nicht als optimales Laufwetter herhielten. Mit Endzeiten von 53:45 min für A. Reeg und 54:15 min für B. Noth lagen sie am Ende nur 30 sek auseinander. Damit Platz 1 in der Altersklasse W40 für A. Reeg und Platz 1 in der AK W50 für B. Noth.
Bei den Männern war der SC Güttersbach mit 5 Startern über die 10km Distanz unterwegs. Schnellster an diesem Tag war das Neumitglied Uwe Dietrich, der sich mit einer Endzeit von 45:16 min Platz 3 in der AK M55 sicherte. Ihm dicht auf den Fersen war Helmut Sievert, der sich mit 45:39 min den dritten Platz in der AK M50 sicherte. Dann waren da noch Matthias Gerlach 48:45 min /Platz 7/M50, Werner Thomasberger 53:51 min /Platz 6/M60 und Gerhard Grünewald 60:38 min /Platz 16/M55.
Beim 5km Lauf hatte der SCG mit K.-H. Wolf einen Starter im Feld. Er ging nach langer Pause wieder einmal an den Start und überquerte die Ziellinie nach 40:39 min.

Unsere erfolgreiche Läufergruppe

Two Oceam Marathon in Kapstadt



Kapstadt / Südafrika


Schon zum zweiten Mal starteten Michaela Krause und Matthias Gerlach beim „schönsten Marathon der Welt“, so der Slogan des Veranstalters. Aber nicht nur der Two Ocean Marathon ist eine Reise wert. Allein Kapstadt mit seiner Waterfront und seinen vielen Sehenswürdigkeiten sollte man unbedingt einmal besuchen, man wird es nicht bereuen. Zwar ist die Flugzeit von 11 Stunden nicht gerade kurz, doch da es keine Zeitverschiebung gibt, lässt sich mit einem Nachtflug ab Frankfurt das schönste Ende Afrikas einigermaßen entspannt erreichen. Drei Tage hatten die beiden Läufer des SC Güttersbach Zeit, sich an die Temperaturen von plus 25-30°C zu gewöhnen. Mussten sie doch ihre letzten Vorbereitungswettkämpfe noch bei minus 5°C absolvieren.
Training, das ist immer wieder eine Sache für sich. 12 Wochen mit immer größeren Laufumfängen geht einem schon irgendwann einmal gegen den Strich. Da darf dann auch kein Schnupfen, keine Verletzung oder sonstiges dazwischenkommen. Bis auf ein paar Kleinigkeiten verlief das Training, auch dank der Unterstützung der Lauffreunde des SC Güttersbach, bei beiden gut.
31.03.2018 / Der Lauftag:
4:30 Uhr aufstehen, danach ein kleines Frühstück. 5:00 Uhr Aufbruch zu Fuß zum Start (2km), mit einem mulmigen Gefühl im Bauch, vorbei an vielen Obdachlosen, von denen es in den großen Städten Südafrikas leider viel zu viele gibt. Gegen 5:20 Uhr Ankunft am Start und sofort anstellen für den letzten Toilettengang. Die Schlange vor den Toilettenhäuschen ist kaum überschaubar.
6:00 Uhr ab in den jeweils zugewiesenen Startblock (M. Gerlach relativ weit vorn, aufgrund seiner guten Qualifikationszeit, M. Krause zwei Startblöcke weiter hinten). 6:20 Uhr Nationalhymne und alle, zumindest die rund 8000 Südafrikaner singen mit und treiben einem die Tränen in die Augen. 6:30 Uhr endlich Start und die 11000 Läufer begeben sich auf die Strecke von 56km. Marathon und 56km? Richtig, es ist eigentlich gar kein Marathon, sondern ein Ultramarathon. Der ordinäre Marathon hat bekanntlich „nur“ 42,195km.
Nun zum Geschehen auf und entlang der Strecke. Diese, wie gesagt 56km lange und mit 1500 Höhenmetern nicht einfache Laufstrecke belohnt aber durch die grandiose Landschaft. Nach 10km wird der Atlantische Ozean erreicht, der einen die nächsten 12km begleitet. Der Ausblick vom Chapmans Peak Drive auf das Meer ist an diesem sonnigen Tag atemberaubend schön. Ab jetzt geht es nur noch Berg auf, Berg ab. An einigen Stellen so heftig, dass an rennen gar nicht mehr zu denken ist. An den steilsten Passagen gehen sehr viele Läufer in den Walkingmodus über. Und dann auch noch die sogenannten Cutoff-Zeiten. Bleibt man bei Kilometer 28 nicht unter 3:30 Stunden und bei Kilometer 42 nicht unter 5:20 Stunden wird man aus dem Rennen genommen und der Traum ist vorbei.
Das Ziel muss unter 7:00 Stunden erreicht werden, denn danach wird es geschlossen. Da beim Two Ocean Marathon nur die Bruttozeiten genommen werden, sind diejenigen Läufer leider im Nachteil, die – wie M. Krause - von den hinteren Startblöcken aus starten müssen.
Zurück zum Lauf: Für beide Starter des SCG stellten die Cutoff – Zeiten keine Gefahr dar, auch wenn M. Gerlach gerne noch schneller gelaufen wäre. Allerdings hatte er sich einen Tag vor dem Lauf den Magen verdorben und so musste er mehrmals entlang der Strecke die aufgestellten Toiletten aufsuchen. Durch den verdorbenen Magen konnte er während des Laufes kaum etwas zu sich nehmen und kam völlig erschöpft nach 6:21 Std. ins Ziel. Besser hingegen lief es bei Michaela Krause. Sie konnte sich das Rennen gut einteilen und fühlte sich von Anfang an sehr wohl auf der Strecke. Einzig der Chapmans Peak Drive, zwar das schönste Stück der ganzen Strecke, aber mit einem 9km langen Anstieg auch eines der schwersten, zollte ihr doch einigen Respekt ab. Sie meisterte sowohl diesen Anstieg, wie auch den nächsten über das Constantia Nek, der einen, hatte man ihn geschafft, so langsam nach Kapstadt zurückbrachte. Auf den letzten 5 Kilometern wird man von zahllosen Helfern an den Versorgungsstellen und den vielen Zuschauern nochmal kräftig angefeuert und förmlich ins Ziel getragen. Nach 6:43 Std. lief Michaela Krause mit recht feuchten Augen über die Ziellinie, wo sie von M. Gerlach schon erwartet wurde.
Es wird wohl nicht der letzte Besuch der beiden in Südafrika bleiben. Vielleicht treibt es sie sogar im nächsten Jahr schon wieder zum Two Ocean Marathon, denn dieser feiert in 2019 seinen 50sten Lauf.

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Kurparklauf Bad König


SC Güttersbach startet super stark in die neue Saison

Auch die für die Jahreszeit viel zu hohen Temperaturen konnten die Starter des SCG beim Bad Königer Kurparklauf nicht abhalten, Topleistungen abzurufen. Mit 12 Startern stellte der Skiclub unter den 56 Startern mit Abstand den teilnehmerstärksten Verein. Die hohen Temperaturen mitten im April machten an diesem Tag den Läufern das Leben schwer. Da hieß es, sich das Rennen richtig einzuteilen. Und wie gut das den Startern des SCG gelang zeigt ein Blick auf die Ergebnislisten.
Fangen wir mit den starken Frauen an: Bettina Noth, stärkste an diesem Tag, kam nach 49:48 min ins Ziel und holte sich den zweiten Platz in der Altersklasse W50. Yvonne Alexnat, die zuvor zum ersten Mal für den SCG in einer Staffel an den Start ging, holte sich Platz 6 in der W50. Sie benötigte genau 1 Stunde für die 9km lange Strecke. Cherry Weigel schaffte ebenfalls den Sprung aufs Podest. Sie belegte Platz 3 in der AK W45 mit einer Zeit von 1:04 Std.
Zu den Herren des SC Güttersbach: Schnellster an diesem Tag war das Neumitglied des SCG Werner Stojetz. Er überquerte nach 38:21 min. die Ziellinie und belegte damit den 2. Platz in der stark besetzten Altersklasse der Männer 50 Jahre. Platz 4 holte sich in der gleichen Altersklasse Thomas Kaufmann; seine Endzeit 44:52 min. Th. Kaufmann hatte an diesem Tag seinen Sporttag, hatte er am Morgen doch schon 80km mit dem Rennrad zurückgelegt. Der nächste im Bunde, Jörg Navratil, brauchte 46:19 min und belegte den 7. Platz in der AK M45. Ronald Pätel, Männer 65 Jahre; wo holt er nur diese Leistung her? Mit seiner Zeit von 46:47 min konnte ihm in seiner AK keiner das Wasser reichen: Platz 1.
Lothar Duschl war nach dem Lauf fix und alle. Aber er belohnte sich mit dem 1. Platz in seiner AK, der M55. Bei ihm blieb die Uhr bei 47:39 min. stehen. Der nächste auf dem Podest, Werner Thomasberger. Er knüpfte nahtlos an seine starken Leistungen aus dem Jahr 2017 an und holte sich den 3. Platz in der AK M60. Lothar Sauer lief 51:40 min und belegte damit den 8. Platz in der AK M50. Reiner Mohr benötigte für die 9km 55:51 min., die ihm zu Platz 4 in der AK M55 reichten. Matthias Gerlach kam an diesem Tag mit den hohen Temperaturen gar nicht zurecht. Er gab das Rennen nach der dritten Runde auf. Alles in allem ein sehr erfolgreicher Tag für den SCG. Teilnehmerstärkster Verein und 6 Podestplätze, was will man mehr.

Kurparklauf Bad König

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Kurparklauf Bad König - Staffel


SC Güttersbach mit Gemeindeteam
Staffellauf in Bad König

Mossautals Bürgermeister Dietmar Bareis löst Zusage ein und motiviert Markus Müller, Dennis Lautenschläger (beide Mitarbeiter der Gemeinde Mossautal), sowie den ersten Vorsitzenden des SC Güttersbach Hans Joachim Schmidt zum Mitlaufen. Der SCG stellte noch drei weitere Staffeln, darunter ein Frauenteam mit Yvonne Alexnat, Michaela Krause, Bettina Noth und Cherry Weigel. Die beiden Männerteams liefen in folgender Zusammensetzung: Lothar Sauer, Reiner Mohr, Ronald Pätel und Werner Thomasberger. Team 2: mit Werner Stojetz, Thomas Kaufmann, Lothar Duschl und Matthias Gerlach.
Zum Geschehen:
Gelaufen wurde eine Strecke von 4 x 1,8km im Kurpark von Bad König. Vor dem Start um 15:15 Uhr machte sich unter den Startern reichlich Nervosität breit. Vor allem das Team um Bürgermeister Bareis, das mit wenig oder gar keiner Wettkampferfahrung ausgestattet war, zeigte sich doch reichlich nervös. Aber mit einer super Teamleistung sicherten sie sich den 4. Platz unter den Männerteams. Einen Platz davor platzierte sich das Team SCG mit L. Sauer, R. Mohr, R. Pätel, W. Thomasberger. Platz zwei in dieser Wertung ging ebenfalls an den Skiclub Güttersbach: mit W. Stojetz, Th. Kaufmann, L. Duschl, M. Gerlach. Das Siegerteam stellte hier der Veranstalter, die TSG Bad König.
Das Frauenteam des SC Güttersbach holte souverän den Sieg für den SCG nach Hause.
Der Skiclub Güttersbach möchte sich vor allem bei Markus Müller, Dennis Lautenschläger und nicht zuletzt bei Dietmar Bareis bedanken, dass sie den Namen des SC Güttersbach, sowie den Namen der Gemeinde Mossautal so herausragend vertreten haben.

Staffeln

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Marathon Marburg


SC Güttersbach - Wieder einmal die Frauen

Wieder einmal sind es die Frauen des SC Güttersbach, die für Schlagzeilen sorgen.
Ort dafür war am vergangenen Wochenende Marburg mit seinem Lahntalmarathon. Bei widrigen Wetterbedingungen von minus 4°C, Wind und leichtem Schneefall war es bestimmt nicht einfach, Topleistungen abzurufen. Das konnte man deutlich bei dem einzigen männlichen Starter des SC Güttersbach an diesem Tag sehen. M. Gerlach musste - wohl auch der Kälte geschuldet - mit Rückenschmerzen bei Kilometer 30 die Laufstrecke verlassen. Umso höher ist somit die Leistung der beiden Damen des SCG zu bewerten. Alexandra Reeg lief als viertschnellste Frau nach 42,195km ins Ziel und sicherte sich damit den zweiten Platz in der Altersklasse W40. Wieder einmal zeigt sie, wie gut der Laufsport zu ihr passt.
Michaela Krause holte sich bei ihrem 5. Marathon völlig überraschend den Sieg in der Altersklasse W50. Sie nutzte den Lahntalmarathon eigentlich nur zur Vorbereitung für den in 4 Wochen stattfindenden Two Ocean Marathon in Südafrika. Dieser ist im Grunde mit einer Länge von 56km ein Ultramarathon. Da die Form von M. Krause passt, sollte dem Lauf in Südafrika nichts im Wege stehen.

Bild Marburg

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Mörfelden-Halbmarathon

Start in die neue Saison geglückt.

Top Leistungen zum Saisonstart der Läufer des SC Güttersbach.
Doch vor dem Start zum 41. Mörfelder - Halbmarathon standen ganz andere Dinge wie Endzeiten und Leistungen im Vordergrund. Waren es vor dem Start doch knackige
-5 C°. Lange Jacke, keine Jacke. Handschuhe ja, nein. Mütze ja, nein, usw. waren die wichtigeren Dinge. Da sich am Ende alle für ein Laufen ohne Jacke entschieden, war es am Start schön frisch, und es ließ sich ganz gut schnattern. Aber wie immer, kaum war der Startschuss gefallen, dachte keiner mehr an die kühlen Temperaturen.
Von den 4 angereisten Startern des SC Güttersbach peilte Helmut Siefert die schnellste Endzeit an. Er wollte unter 1:45:00 Std. bleiben. Da hat wohl einer tiefgestapelt, denn mit einer Endzeit von 1:38:59 Std. unterbot er diese klar. Matthias Gerlach hatte sich auch eine Zeit um 1:45:00 Std. vorgenommen. Er lief zusammen mit seinem Lauffreund Stefan Ries, der für den VFL Münster startet. Nach der ersten von 2 Runden lagen sie mit einer Durchgangszeit von 52:08 min. klar im Soll. Beide liefen die zweite Runde deutlich schneller als die erste, und am Ende blieb die Uhr für M. Gerlach bei 1:42:42 Std. stehen. Kurz dahinter lief St. Ries ein, seine Endzeit: 1:43:37 Std. Mit Alexandra Reeg und Michaela Krause gingen zwei weitere SCG Starter auf die Strecke von 21,0975 km. A. Reeg hatte für das Jahr 2018 ein Ziel über die Halbmarathon-Strecke. Sie möchte gerne im Laufe des Jahres unter 1:50:00 Std. laufen. Na gut, das hat sich dann schon erledigt! Denn mit einer Endzeit von 1:47:33 Std. muss sie sich nun neue Ziele setzen! Michaela Krause wollte unter 2:06:00 Std. bleiben, kam sie doch aus dem Jahr 2017 mit einer Endzeit von 2:08:24 Std., die sie beim Schwarzwaldmarathon gelaufen war. Aber an diesem Tag schien alles zu laufen. Schon nach der ersten Runde war klar, sollte in der zweiten Runde kein massiver Einbruch kommen, würde eine neue Bestzeit herausspringen. Aber, dass diese über 8 min. schneller sein würde als 2017 damit konnte keiner rechnen, am wenigsten wohl sie selbst. Mit 1:59:57 Std. lief sie nicht nur persönliche Bestzeit, nein, sie blieb auch zum ersten Mal in ihrer Laufkarriere unter der magischen 2:00 Std. Grenze.

Bilder

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