Presseberichte Volkslauf 2013

Hier die Berichte von der Presse und Vereinen zu unserem diesjährigen Lauf:

Bericht von Laufreport.de:

http://www.laufreport.de/archiv/0813/guettersbach/guettersbach.htm

Bericht der LuT Aschaffenburg:

http://lut-aschaffenburg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=727:18-guettersbacher-volkslauf-am-11082013&catid=1:aktuelle-nachrichten

Weitere Berichte sind erschienen im Odenwälder Echo und Mossautal -aktuell

Bericht Odenwälder Echo vom 11.08.2013:

Ensinger und Heers mischen kräftig mit
Güttersbacher Läufe – Angesichts der starken Konkurrenz aus Läufer-Hochburgen aber kein Odenwälder Sieg
Die Michelstädter Chris Ensinger und Gesa Heers rannten nahe heran an einen Odenwälder Sieg beim 18. Güttersbacher Volkslauf. Doch ganz klappte es angesichts der starken überregionalen Konkurrenz nicht, die sich in dieser Qualität und Quantität nur im kleinen Mossautaler Ortsteil und beim Michelstädter Stadtlauf einfindet.

Von der Ortsmitte unterhalb der pittoresken Dorfkirche 200 Höhenmeter hinauf auf den mächtigen Spessartskopf (587 Meter über dem Meer), hinunter zum Siegfriedsbrunnen, bergan zum Grasellenbacher Kirchberg (493), an der Fuchseiche zurück zum Ausgangspunkt, noch einmal 150 Höhenmeter hinauf zur Fuchseiche und dann bei der zweiten Rückkehr ins Ziel – das ist der Güttersbacher Halbmarathon. Wer schon jemals die Sportschuhe geschnürt hat, dem reicht schon diese geraffte Schilderung, um das Maß der Herausforderung jener 21,1 Kilometer zu erkennen.

Auf der alternativen 10,5-Kilometer-Strecke wollen immerhin die Fuchseiche und in der zweiten Runde der steile Osthang unterhalb dieses Naturdenkmals erreicht werden. Bei somit gut 225 Höhenmetern, dem über diese Distanz üblichen weit höheren Tempo und einer Naturweg-Passage steckt darin bei Weitem kein geringerer Anspruch als auf der Langstrecke. Aber genau diese Ambitioniertheit magnetisiert offenbar – denn zu keinem anderen Volkslauf im Odenwaldkreis zieht es die Sportler in einer solchen Vielzahl und aus einem so weiten Umkreis wie zum Rennen in Güttersbach.

Und so bevölkerten sie auch bei der 18. Ausgabe des Ereignisses wieder Wald und Flur, die Athleten aus Aschaffenburg, Frankfurt und Darmstadt, von der Bergstraße oder aus dem Rhein-Neckar-Raum. Zusammen mit den Michelstädtern, Bad Königern und vielen weiteren Odenwäldern, die der Anziehungskraft ebenfalls reihenweise erliegen, zählte das Feld – die Schüler- und Jugendläufe sowie Walking und Staffeln eingerechnet – rund 450 Starter, die sich auf der weitläufigen Strecke immer sicher geleitet und versorgt sahen, im Start- und Zielbereich freundlich angesagt, empfangen und angefeuert und nach ihrer Ankunft mit vielerlei Erfrischungs- und Verpflegungsmöglichkeiten umsorgt.

Da sich bei den Preisen zudem zuverlässig die Ortsansässigkeit einer Molkerei und einer Brauerei auszahlt, könnte es neben der geforderten Anstrengung auch der gebotene Genuss sein, der dem der örtliche Skiclub um die beiden Organisatoren und Moderatoren Hans-Joachim Schmidt und Matthias Gerlach in einer Zeit stagnierender Wettkampfläuferzahlen einen stabilen Zuspruch bei Aktiven und Publikum sichert. Wie auch immer, macht es dieser Andrang für die heimischen Sportler schwer, ähnlich weit nach vorne zu laufen wie bei den anderen Rennen vor ihrer Haustür.

Während beim Halbmarathon die weiter angereisten Sportler dominierten, schafften es über die 10,5 Kilometer Chris Ensinger (VfL Michelstadt) und Jürgen Reiser (TSV Weiten-Gesäß) sowie Gesa Heers (Tria-Team VfL Michelstadt) mit beeindruckenden Leistungen aufs Siegertreppchen. Die in der Altersklasse der 40 bis 45-jährigen startende Athletin eilt dabei in 45:53 Minuten ebenso auf Platz zwei wie der für seine Grundschnelligkeit bekannte Ensinger mit 36:44; für Seriensieger Jürgen Reiser bedeutet da der dritte Platz mit 37:02 auch einen Erfolg.

Die Siege gingen an Christian Weis (LG Wolfgang Münzel) und Sylvie Müller (ASC Darmstadt), den dritten Platz bei den Frauen sicherte sich Stefanie Hock (ebenfalls ASC Darmstadt). Den Triumph der Frauen vom Woog komplett machte Nora Jägermann als Siegerin des Halbmarathons in 1:36:34 Stunden vor Julia Busch (LG Pfinztal) in 1:37:08 und Natascha Böhrer (LuT Aschaffenburg) in 1:38:01.

Bei den Männern rannte Björn Kuttich (TuS Griesheim) in 1:21:45 als Erster ins Ziel, gefolgt von Marco Schneider (LuT Aschaffenburg) in 1:22:41 und Holger Finkelmann (gleicher Verein) in 1:24:32. Die stärksten Odenwälder Akzente setzten über die Langstrecke Marc Krämer vom SC Beerfelden als Achter in 1:32:10 und die Erbacherin Daniela Halt als Sechste in 1:53:21.Bei den ebenfalls stark besetzten Schülerinnen und Schülern sorgten die Bad Königerinnen Helena Daum (A), Maren Guthier (B) und Emily Kunkelmann (C) sowie die Beerfelder Marek Beysel und Sina Fuchs (beide D) für Odenwälder Siege.

Bericht Odenwälder Echo vom 31. Juli 2013:

SC Güttersbach feiert am Samstag wieder Sportfest
Leichtathletik – SC Güttersbach will am Samstag (10.) wieder alles und alle mobilisieren
Wenn Anstrengung Spaß macht, dann befinden sich Läuferinnen und Läufer wahrscheinlich beim Volkslauf in Güttersbach. ArchivFoto: Sarah von Kutzleben
Er ist zwar etwas außer Gebrauch geraten, der Begriff vom Sportfest. Doch im Odenwaldkreis kommt er zumindest einmal im Jahr zu neuen Ehren – wenn ihm der Skiclub Güttersbach Leben einhaucht. Wie das der kleine Dorfverein mit nur einer Sportart schafft, lässt sich am Samstag (10.) wieder miterleben.
MOSSAUTAL.

Wenn der SC Güttersbach zu seinem Volkslauf einlädt, dann dreht sich im kleinen Mossautaler Ortsteil alles ums Rennen: Der Dorfplatz beim Feuerwehrhaus ist zur spektakulären Start- und Finisherzone ausgebaut, in der Banner, öffentliche Digitaluhr und professionelle Beschallung die Läufer begleiten. Musik in deren Ohren aber sind vor allem die Ermunterungen durch das Moderatorenduo Hans-Joachim Schmidt und Matthias Gerlach, die Beifallskundgebungen aus der unmittelbar angrenzenden und bestens bewirteten Fanmeile und das Medaillengeklimper nach dem Zieleinlauf.

Um so mit nur einer Disziplin Sportfest-Atmosphäre zu schaffen, bedarf es neben eines ausgeklügelten Gesamtkonzepts vor allem eines enthusiastischen Umfelds. Und das vermögen die beiden Hauptorganisatoren alljährlich aufs Neue zu schaffen – von der Gewinnung von Sponsoren für einen eher gewerbearmen Austragungsort bis hin zur Mobilisierung von Helfern: Wenn in Güttersbach Volkslauf ist, dann packt praktisch aus jedem Haushalt dieses Dorfs und seiner Nachbarschaft mindestens einer mit an und sorgt so für reichlich Service im Zielbereich und an der Strecke.

Dort kommt einer intensiven Wegweisung und Versorgung insofern besonderer Wert zu, als die Güttersbacher das, was sie selbst einbringen, auch den Läufern abverlangen: Diese haben sich so großzügig um die Ortschaft zu drehen, wie deren Leben einen Tag lang um sie rotiert: Weit weg von und hoch hinaus über das Dorf geht es für die Athleten auf der 10,5-, vor allem aber auf der 21,1-Kilometer-Halbmarathon-Distanz. Bis zu sechs Kilometer Luftlinie und 250 Höhenmeter trennen die Sportler von Start und Ziel, insgesamt addieren sich die Steigungen auf um die 200 beziehungsweise 400 Höhenmeter.
Fakten.

Güttersbacher Volkslauf am Samstag (10.) ab 15 Uhr. 15 Uhr Bambinilauf, 15.15 Uhr Schülerläufe A und B, 15.25 Schülerläufe C und D, 17 Uhr Hauptlauf 10,5 Kilometer, 17.10 Uhr Hauptlauf Halbmarathon, 17.15 Uhr Nordic Walking. Währenddessen und anschließend Siegerehrungen und Läuferfest bis in den späten Abend. Details und Anmeldungen über:
www.sc-guettersbach.de.

Trotz oder gerade wegen dieses hohen Anspruchs kommen die Läufer zahlreicher nach Güttersbach als zu allen anderen Volksläufen im Odenwald. Allein in den beiden Hauptrennen erreichten im vorigen Jahr insgesamt knapp 260 Frauen und Männer das Ziel; Schüler- und Jugendläufe sowie Nordic Walking eingerechnet, bewegt sich das Ereignis seit Jahren nahe der 500-Teilnehmer-Marke – auch, weil die Veranstalter immer mal wieder eine neue Idee einbringen. So eine ist der Staffel-Halbmarathon für Dreierteams, für den dieses Jahr zum zweiten Mal gemeldet werden kann.

Hier hat jeder Starter die mittellange Variante jener drei Runden zu absolvieren, aus denen der 21,1- und der 10,5-Kilometer-Lauf kombiniert werden: 14, sieben und 3,5 Kilometer lang bewegen sich die Schleifen durch das Waldgebiet zwischen Güttersbach, Grasellenbach und Hiltersklingen rund um den mächtigen Spessartskopf und den Siegfriedsbrunnen, was nicht nur im Streckenverlauf Abwechslung garantiert: Bis auf die Staffelläufer wird jeder Starter nicht nur im Ziel, sondern auch schon nach etwa zwei Drittel der Strecke durch den Stimmungsbereich am Dorfplatz geführt – und so zu seinem ganz persönlichen Sportfest-Erlebnis.